Spielautomaten: Kurzer Überblick zur Verteilung der Steuereinnahmen

Nun sind Slots schon seit einer ganzen Weile massiv in den Medien präsent, werden dort jedoch aus ideologischen Gründen zuvorderst verunglimpft und als große Gefahr für Österreich hingestellt. Das ist natürlich Unsinn und Spieler erkennen das auch, wobei ein paar Fakten sicher ebenfalls hilfreich sind für die Enttarnung der Politikerlügen. Die Politiker sind Meister im Schwindeln und das ist beim Glücksspiel nicht anders, weshalb auf die hohen Steuereinnahmen, die jedes Jahr mit Slots erzielt werden, in der Debatte nicht eingegangen wird. Aber Kommunen und Länder leben gut von den Automaten, hier dazu mal eine kurze Übersicht!

Das Kleine Glücksspiel als optimale Melkkuh?

Ja sicherlich: Spielautomaten werden dieser Kategorie zugerechnet und jährlich bekommen die Bundesländer vom Bund bestimmte Beträge, die sogar garantierte Höhen haben und das sind nichts anderes als: Steuereinnahmen! Aber was ist mit Garantiebeträgen gemeint? Diese ergeben sich aus dem Finanzausgleich der Bundesländer und obwohl hier zunächst eine neue Regelung zur Debatte stand, wurde das erstmal um 5 Jahre verlängert wie so vieles in Österreich nicht gelöst, sondern auf die lange Bank geschoben wird.

Mehr als 20 Millionen Euro allein als diese garantierten Beträge führte der Bund ab im vergangenen Jahr und das läppert sich zusammen, zu hohen zweistelligen Millionensummen in nur wenigen Jahren. Und da behaupte noch mal jemand, die Spielhallen und Zocker würden keinerlei sozialen und wirtschaftlichen Nutzen haben! Auf der anderen Seite werden aber im Rahmen des Finanzausgleichs auch andere Leute gezwungen Steuern für Casino Spiele aufzuwenden und diese groteske, verschwurbelt – korrupte Struktur sollte schleunigst aufgelöst werden.

Einige Veränderungen in den letzten Jahren

Schon vor knapp sieben Jahren entschieden die Länder, dass man die Slots radikal verringern will, auch die Einsätze der Spieler, deren Kontrolle und so weiter standen auf der Anti – Casino Agenda. Nun kommen Vergnügungssteuern dazu und kaum jemand versteht, wie die Hauptleute der Bundesländer dann wiederum garantierte Beträge abführen sollen, zumal die Einnahmen durch die Slot seit Jahren rückläufig sind. Die Garantiebeträge sind damit Zuschüsse für eine selbst verschuldete Gesetzeslage, mit denen die Politik den Rückgang der echten Einnahmen durch die Spielhallen Abgaben verschleiert. De Facto sind das heimliche Steuererhöhungen, da dieser Ausgleich auf Jahre hinweg bestehen dürfte und das Finanzministerium wird beständig zuschießen müssen, damit die Bundesländer und Gemeinden die sinkenden Abgaben durch das Glücksspiel nicht zu spüren bekommen.